Very british: 5 Fakten zur sinnlichen Trend-Spirituose Gin

Gin: Das traditionelle Genussmittel mit zeitgemäßem Touch gilt derzeit als die In-Spirituose schlechthin! Aber was weiß man schon über Gin? Beefeater London und Heimat des Gins, inspiriert mit 5 ungewöhnlichen Gin-Fakten plus Rezept im Beipacktext. Bei Nebenwirkungen fragt uns … einfach nicht

Fakt 1: Nicht nur very british.

Gin wurde einst nur in den Niederlanden getrunken, eroberte aber in Folge des spanisch-holländischen Krieges Mitte des 17. Jahrhunderts mittels britischer Soldaten das vereinigte Köngreich. Gin – damals für jeden leistbar – avancierte zum Lieblingsgetränk der Arbeiterklasse. Später, als hochwertigerer Gin hergestellt wurde, interessierte sich auch die wohlhabende Bürgerschaft für das Genussmittel. 1862 startete Beefeater in London mit Qualitäts-Gin durch und exportierte bald in die ganze Welt.

Fakt 2: Über Botanicals und Geschmäcker, die den Gin bedeuten.

Keiner wird bestreiten, dass Gin nach Wacholderbeeren schmeckt. No na, die trendige Spirituose wird aus diesen Beeren hergestellt! Die verschiedenen Geschmacksnuancen ergeben sich daraus, wie oft und mit welchem Verfahren Gin destilliert wird. Dry Gin, New Western Gin, Sloe Gin, Genever, Plymouth Gin, London Dry Gin und Old Tom Gin – alles ist möglich! Geschmacks-Knackpunkt sind auch die hinzugefügten Botanicals. Was ist das wieder? Botanicals sind Kräuter, getrocknete Früchte wie Orange, Zitrone oder Lakritze aber auch Gewürzstoffe wie Zimt, Ingwer oder Kardamom. Diese Geschmacksvielfalt macht Gin zu einem extrem außergewöhnlichen und interessanten (Lieblings)Getränk.

Beefeater-gin-fakten
© Axel Gross

Fakt 3: Alkoholgehalt. Nomen est Omen.

Entscheidend für die Namensgebung ist der Alkoholgehalt. Gin ist nicht gleich Gin! Ab einem Mindestalkoholgehalt von 37,5% darf sich ein Getränk – natürlich nur in Kombination mit dem Geschmack der echten Wacholderbeere – als Gin bezeichnen. Plymouth Gin protzt sogar mit einem Mindestanteil von 41,2% Alkohol!

Fakt 4: Gin macht alles wieder gut.

Wusstet ihr, dass Gin Tonic die Medizin vergangener Tage war? Schon in Zeiten der britischen Kolonialherrschaft in Indien schützten sich die Soldaten mit dem heilenden Pulver Chinin vor den tödlichen Folgen der grassierenden Malaria. Offiziere gönnten sich schon einmal zum Feierabend den einen oder anderen Gin mit Sodawasser: Der Gin Tonic war geboren!

Fakt 5: Zum richtigen Glas greifen.

Dabei kommt es auf den Inhalt an: Den Mischgetränk Klassiker Gin Tonic unbedingt in einem robusteren Highball Glas servieren – filigran bekommt ihm nicht! Elegantere Drinks wie Vesper Martini verlangen nach einem entsprechend edlem Glas. Gin Julep, die ausgefallene Gin-Variante, serviert ihr am besten im trendigen Metall- oder Kupferbecher.

Rezepte wären jetzt wirklich das Gelbe vom Ei? Bitteschön:

„60 Seconds left“

von Konstantin Karvounis vom The Penz: 5th Floor in Innsbruck

  • 6cl Beefeater 24
  • 1cl DOM Benedictine
  • 4cl Lemonthyme – Honey
  • Shrub Homemade
  • Olive Brine

Alle Zutaten in einem Shaker mit Eis mixen. In ein gekühltes Glas abseihen. Mit Zitronen-Thymian und einer Grapefruitzeste garnieren.

Vesper Martini

  • 6cl Beefeater London Gin
  • 1,5 cl Absolut Vodka
  • 0,75 cl Lillet Blanc
  • Zitronenzeste

Mit Eis im Shaker kurz und kräftig schütteln und mittels Strainer in ein Martiniglas abseihen. Mit der Zitronenzeste dekorieren und servieren. Cheers!!

Mehr Informationen unter www.pernod-richard-austria.com

Nadja

Blogger

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